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Theaterstücke:

Beatrice Ferolli ist Autorin mehrerer Theaterstücke:

"Alphabet in der Ewigkeit"
"Antoine unter den Sternen"
"Wunschträume"
"Das Haus der guten Söhne"
"Wackelkontakt"
"Fetzenflieger"
"Kies für Mama"
"Dietrich und Leander"
"Macho-Dämmerung"

Fünf davon wurden im Theater in der Josefstadt uraufgeführt, Verfilmungen und Übersetzungen in acht Sprachen, Aufführungen in 15 Ländern.


Kolumnen:

Seit 2003/04 hat Beatrice Ferolli auch eine eigene Kolumne in der österreichischen Tageszeitung "KURIER": BEATRICE MEINT

Hier einige Beispiele:

WARTE NICHT

EHRLICHKEIT

 

Bücher:

Die Zottelbande (1976) Im Süden hat der Himmel Fenster (1996)
Sommerinsel (1977) Alle Himmel stehen offen (2002)
Fährt ein Schiff nach Apulien (1981) Traumschiff (zur Fernsehserie)
Die Kürbisflöte (1983) Insel der Täume (zur Fernsehserie)
Septembersong (1985) Schlosshotel Orth (zur Fernsehserie)
Das Gartenzimmer (1987) Lebensblätter (2012)

 

Die Zottelbande

Die Zottelbande

Der verschlafene Vorstadtbezirk ist aufgescheucht. Die Kinder stecken voller Geheimnisse, die Eltern sind misstraurisch, die Polizei ist alarmiert. Ein Fremder, ein junger Bursche im Zottelfell, mit Texasstiefeln und Sherifstern und mit einem Traummoped, taucht auf und verschwindet wieder. Wo verbirgt er sich - und warum? Die elfjährige Diane und ihre Freunde entdecken Zottels Versteck, sie gewinnen in ihm einen Freund und erfahren von ihm seine Geschichte.

Zottels Leben ist ein Abenteuer, unglaublich und doch wahr. Hinter seinem fremdartigen Äußern, das sie bewundern, die Faszination seiner geheimnissvollen Persönlichkeit, steht Wichtigeres. Die Kinder finden in ihm einen Gesprächspartner, der sie selbst und ihre persönlichen Sorgen ernst nimmt. Wer hat jemals mit ihnen so über das Leben gesprochen? Manuel entdeckt, dass es nicht das Schlimmste auf der Welt ist keinen Vater zu haben. Die kleine Frederike überwindet ihr körperliches Gebrechen, denn Zottels Wahlspruch lautet: "Ich kann, heißt, ich will." Und was noch keinem gelungen ist, gelingt dem Zottel: Aus der jungenhaften Diane wird ein verliebtes Mädchen. Und der Zottel? Er hat einen Auftrag zu erfüllen, einen Freundschaftsdienst. Er muss weiter, sein Abenteuer ist noch nicht zu Ende.

   
Sommerinsel Sommerinsel

Mitten in die Proben zu dem neuen Stück der erfolgreichen Bühnenautorin Karen Schratt platzt David Thornton King, berühmter amerikanischer Dichter, auf Vortragsreise durch Deutschland begriffen. Der Kontakt der beiden beginnt ganz harmlos mit einer Lesung des Dichtergiganten, setzt sich fort beim Empfang im Berliner Nobelhotel und endet damit, dass Karen, die Erfahrene, Erfolgreiche, drei Tage darauf eine Düsenmaschine besteigt und über den Atlantik fliegt, Freunde, Arbeit, gewohnte Umgebung verlassend, um mit David Thornton King, dem Genialen, Schwierigen, zu leben.

Doch es gibt noch einen regelmäßigen Besucher auf Summer Island: Gaylord Houston. Er hat in fünfzehn Jahren engen Umgangs mit King Besitzrechte auf dessen Leben erworben: King, den Menschen und den Dichter, hat er ermöglicht. Und Karen ist der Eindringling, der alles gefährdet. Gaylord Houston ist Kings Psychiater.
Karen Schratt will nichts gefährden: weder Kings neues Buch noch ihre Liebe. Sie will um King kämpfen, mit den Mitteln der liebenden Frau, doch ihre Entscheidungen werden diktiert von dem konsequent kalkulierenden Gegenspieler Houston. Sie gibt auch nicht auf, als sie die Sommerinsel verlassen muss, um in Europa ihre unterbrochene Karriere fortzusetzen. Denn es gibt etwas, womit sie über Gaylord Houston triumphieren kann: die Geschichte der Sommerinsel.

 
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Fährt ein Schiff nach Apulien Fährt ein Schiff nach Apulien

Germanistikprofessor Nikolaus Schilling schreibt heimlich an einem Buch. Titel: "Fährt ein Schiff nach Apulien". Einzige Eingeweihte ist seine Fachkollegin Simone Sommer. Doch Apulien ist für Simone und ihren Mann ein Schlüsselwort und bringt Ereignisse ins Rollen, deren kausalen Keim sie beide vor Jahren selbst ins Leben gesetzt haben. Dass die Kausalkette ihnen über den Kopf wächst, verstehen sie selber nicht, und noch weniger ihre Umwelt. Nach Apulien haben Simones Großeltern ihre Hochzeitsreise gemacht. Sie waren fünfzig Jahre glücklich verheiratet, und ihre Verlobungszeit dauerte drei Jahre. Bei Simone und Sebastian war es eine Muss-Heirat ohne Verlobungszeit. Mit dem Vertrauen aller Wissenschaftler in die Haltbarkeit der Theorie haben sie damals vereinbart, sich diese Zeit des Verliebens, Kennenlernens und Einander-Näherkommens später einmal, wenn das Kind mindestens zwölf ist, durch eine eventuelle Trennung zurückholen.
Doch aus dem Plan wir urplötzlich eine Scheidung, die kleine Familie zerfällt, Sebastian geht nach Übersee, Sohn Christopher an ein Internat in England. Nur Simone hält an der Victoria-Luise-Universität die Stellung als eben ernannte Institutsleiterin und hat sich zudem mit einer für sie völlig neuen Situation auseinanderzusetzen. Was sie bisher nicht wusste oder wahrnahm: sie ist eine begehrenswerte Frau. Sie entdeckt, dass etliche männliche Studenten sie mehr als bloß verehren, ein Mitglied des Professorenkollegiums ihr nachstellt, ein Mann, der ihr gelegentlich einer Reise über den Weg läuft, ihre Gefühle durcheinanderbringt. Und im Hintergrund ist da immer noch Sebastian, fern, aber nicht vergessen.

   
Die Kürbisflöte Die Kürbisflöte

Aufgewachsen in einem düsterstrengen englischen Klosterinternat, von der geliebten Mutter isoliert, entwickelt sich das Mädchen Angharad zu einem in sich gekehrten, scheuen Kind. Erst der Tod des Adoptivvaters, der seiner Frau den "Fehltritt" nie verziehen hatte, dem Angharad entspross, eröffnet dem durch den Annäherungsversuch einer Nonne verstörtem Mädchen und der Mutter tröstlichere Aussichten.

In der bezaubernden und fremden Welt Indiens hat es den Anschein, als würde für die beiden ein glücklicheres gemeinsames Leben beginnen. Doch die rätselhaft süße Melodie, welche der Schlangenbeschwörer in Delhi seiner Kürbisflöte entlockt, erzählt von trügerischer Freiheit und drohendem Unheil. Angharad wird ihrem Schicksal auch in diesem fernen Land nicht entfliehen.

 
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Septembersong Septembersong

Der bekannte Regisseur Gordon Dexter, der seinem legendären Ruf allerdings schon seit geraumer Zeit nicht mehr gerecht wurde, bereitet in Pennsylvanien einen neuen Film vor: "Septembersong". Hauptdarsteller soll der jüdische Popstar Sandro Savone sein, auf den Dexters Frau Deborah längst ein Auge geworfen hat. In seinem Blockhaus unweit von St. Moritz sitzt unterdessen Axel Flemming und überarbeitet das Drehbuch zu einer TV-Serie für Gordon und Deborah Dexters Produktionsfirma. Über einen ungebetenen fünfzehnjährigen Gast wird Flemming in einen Kriminalfall verwickelt und unter Mordverdacht verhaftet.

Ohne Drehbuchschreiber hängt die Produktion in der Luft. Dexter muss deshalb in die Schweiz, wo er die tüchtige Anwältin Claude Detwyler engagiert, um seinen Autor freizubekommen. Als er sich mit Claude im Blockhaus trifft, holt ihn seine Vergangenheit ein: Dieses Blockhaus hatte er vor mehr als zwei Jahren erworben, während er mit seiner vorherigen Frau und seinem Kind in Europa lebte. Und die Vergangenheit will ihn wieder in Besitz nehmen: in Gestalt von Claude, ihrem Mann Marc und dem alten Kontinent. Doch die Gegenwart lässt sich nicht verdrängen. Ein Lied bereitet den Weg für Dexters neue Liebe, das Titellied seines geplanten Films: der "Septembersong".

   
Das Gartenzimmer

Das Gartenzimmer

Barbara und Ulfried Brennent, sie Sprach-, er Musikwissenschaftler und Komponist, sind gut verheiratet. Bei der Geburt ihres ersten Kindes lernt Barbara in der Klinik Katrin und deren Mann Rolf kennen. Die beiden Frauen freunden sich rasch an, und Barbara wird zur Ratgeberin Katrins, die sich gegen ihren Mann und dessen Mutter durchsetzten lernt...

Jahre später haben sich die Perspektiven verschoben: Barbara ist die heimliche Geliebte Rolfs, aber noch immer ist sie die beste Freundin seiner Frau, die mit ihr das Gartenzimmer der Wiener Villa bewohnen will...

 

 

 

 
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Im Süden hat der Himmel Fenster

Im Süden hat der Himmel Fenster

In Südwesten der Provinz Burgos, etwa zwanzig Kilometer von der Stadt San Eresmo entfernt, liegt in einer Ebene zischen sandigen Felsen die Finca Angel del Sur, die sich seit Mitte des 17. Jahrhunderts im Besitz der Familie Riéra befindet. An dem ausladenden Hauptgebäude vorbei führt ein Weg nach einem Hügel, von dessen halber Höhe sich eine Olivenpflanzung über den Kamm erstreckt und an dessen Fuß zwei Gräber liegen. Wenige Steinwürfe hinter dem Haus beginnen kleine Holzkreuze den Weg zu säumen, deren Balken durch Riedgras miteinander verbunden sind und die dichter stehen, je näher man an die Gräber kommt. Am Fuß des Hügels reihen sie sich unübersehbar zu beiden Seiten sowie den flachen Hang hinauf bis an die Grenze der Pflanzung. Am späten Nachmittag trägt der Wind das Läuten der Las-Animas-Glocken von der Ortschaft jenseits des Hügels über den Bergkamm, und die Holzkreuze, deren größtes einen Meter hoch sein mag, schimmern im Licht der Abendsonne in matter Helligkeit. Die Stätte wird weit im Umkreis "Pilars Garten" genannt.

   
Traumschiff

Traumschiff

Wieder einmal sticht die MS Verlin vom Hamburger Hafen, dem "Tor zur Welt", aus in See zu einer Traumreise, die in das sonnige Florida und zu der Märchenkulisse von Disney World führen soll.

Die Fahrt steht diesmal unter einem ganz besonderen Stern: Die Passagiere werden das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel unter südlicher Sonne erleben, dem Winter für eine Weile entfliehen. Für einige von ihnen ist es aber auch eine Flucht - bewusst oder unbewusst - vor persönlichen und privaten Sorgen, vor der gefürchteten Einsamkeit und Leere der Festtage.

Für den kleinen schwerkranken Kai ist die Reise ein Geschenk des Himmels und erhält schließlich schicksalsträchtige Bedeutung. Wird er sein Traumland Disney World noch erleben? Wie werden die übrigen Reisenden die Tage zwischen den Jahren verbringen? Sehnsüchte und Hoffnungen -ein neuer Anfang?

 
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Insel der Träume

 

Insel der Träume

Eine kleine Insel, mitten in der Südsee: Zwischen seinen Büchern und friedlichen Experimenten vermisst Julian Satorius keine Minute sein früheres, unruhiges Leben als gefragter Wissenschaftler. Zusammen mit seiner Tochter Sandra genießt er die Stille und paradiesische Schönheit und den Respekt der Eingeborenen. Sie nennen ihn "Satori", den Weisen, dessen starke Ausstrahlung Menschen positiv beeinflussen kann.

Die Kunde seiner seltenen Gabe erreicht unglückliche Menschen in weiter Ferne, die nicht mehr mit ihrem Leben zurecht kommen: Eine Mutter, die vor zwölf Jahren bei einer Scheidung ihr Kind in Mexiko zurücklassen musste. Eine Tänzerin, die den Abschied von der Bühne auf dem Gipfel des Ruhmes nicht verkraftet. Ein Berliner Gärtner, der einer jungen Frau verfallen ist und doch nicht weiß, ob die Zukunft mit ihr gelingen kann. Sie alle und eine Reihe anderer, führt der verzweifelte Wunsch um Hilfe auf die Insel. Sie finden eine exotische Zauberwelt, einen lebensklugen Menschen, der an ihren Sorgen Anteil nimmt, und – das Geheimnis der Insel: einen verwunschenen Lianengarten mit einem Wasserfall, dessen exotische Lichtspiele Menschen zum Träumen bringt. Hier werden ihnen die Augen geöffnet für den Kern ihrer Probleme. Voll Kraft und Selbstvertrauen und mit der Hoffnung auf eine glückliche Wenden kehren sie in den Alltag zurück.

   
Schlosshotel Orth Schlosshotel Orth

Von den Freuden und Sorgen der Familie Hofer erzählt dieses Buch, das mit der Fernsehserie "Schlosshotel Orth", die ORF und ZDF ausstrahlen, parallel läuft.

Wenzel Hofer, der Geschäftsführer des Hotels, Vater zweier Söhne und zweier Töchter, hat seine Frau durch einen Unfall verloren. Die Familie versucht, ohne sie zurechtzukommen, was den Angehörigen unterschiedlich schwer fällt.

Die Liebesgeschichten seiner Kinder beschäftigen Wenzel ebenso wie die Arbeit im Hotel und die Querelen mit dem Rechtsanwalt Vinzenz Strobel, seinem liebsten Feind seit den Tagen der Rivalität um seine verstorbene Frau. Auch er selbst fühlt sich wieder in sanfte Bande verstrickt und weiß nicht, ob er seinen Impulsen nachgeben darf oder soll. Über allem wacht Wenzels Schwiegermutter, die Gräfin Therese Schlierbach, Zuflucht für ihre Enkelkinder und jederzeit zu einem Coup bereit, wenn es die Situation erfordert.

   
Alle Himmel stehen offen Alle Himmel stehen offen

Ein ungewöhnlicher Mann, Jean-Claude von Ackern, Arzt und Priester, arbeitet als Missionsbischof in einer Stadt am Rande der Wüste in Mauretanien. Während er nach einem Flugzeugunfall im künstlichen Tiefschlaf liegt, zeichnet seine Lebensgefährtin Karin nach seinen Tagebüchern seinen Lebensweg nach: die Jahre im Priesterseminar, das selbstzerstörerische Ringen mit dem Keuschheitsgebot, den subtilen Missbrauch durch seinen Lehrer und Beichtvater; die Studienzeit in Rom, seinen Amtsantritt, die Jahre der emotionalen Einsamkeit, die ihn immer wieder in Zweifel und Selbsthass stürzen, bis er in Karin der Frau begegnet, die ihn aus seinem mentalen Gefängnis befreit. Das Buch erzählt die Geschichte eines Kampfes gegen die unlebbaren Forderungen der Kirche, die Geschichte einer Liebe, die sich dem Tod entgegenstellt.

 



Lebensblätter

Lebensblätter
Situationen, Begegnungen, Konfrontationen

Ein Griff in die Wunderkiste des Lebens mit seinen vielfältigen Verflechtungen, Alltag und Ausnahmesituationen in raschem Wandel, die Grenzen manchmal fließend. Streiflichter auf Dramatik, Komik, Liebe, Glück und Verlust. Der vergessene Ministerialrat, die sterbende Kammersängerin, die handgreifliche Mutter in der Straßenbahn, der berühmte Kabarettist, der sich Sex mit einem Paar Würstel erkaufen will: Sie alle gibt es oder hat es gegeben. Der Opernstar von der Metropolitan ist ebenso vertreten wie der Spritzlackierer aus der Leopoldau. Um Liebe geht es wie überall und immer im Leben, und wie überall und immer auch um Leidenschaft, Eifersucht, Missverstehen, Irrtum und Macht.

(erscheint im November 2012 bei Ibera)

 
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